Zur Solidaritätsbekundung besuchte die Antileiharbeitsinitiative Düsseldorf die in Hungerstreik getretenen Kollegen direkt vor Ort...

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...und besprach mit ihnen die weiteren Organisationsstrategien, damit der Kampf der Leiharbeiter auch nach dieser ersten "direkten Aktion" weitergeht.

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Mit dem folgenden Flugblatt veröffentlichten unsere Kollegen ihre Forderungen.

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Am Abend des 31. März gaben die Leiharbeiter aus dem VW-Werk Hannover ein hervorragendes Beispiel für interkulturelle Zusammenarbeit der Arbeiterklasse in Europa. Es bleibt zu hoffen, daß sich auch die deutschen Leiharbeiter dieser Avantgarde in Hannover anschließen.

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ALAID war behilflich beim Anfertigen des Flugblattes zur Demonstration am Mittag, bei der begleitet von ausserordentlichem Medieninteresse die Forderungen unüberhörbar vorgetragen und durch eine spontane Verkehrsblockade auf dem Parkplatz vor dem Werkstor 3 wirkungsvoll inszeniert wurden.

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Neben der örtlichen Linkspartei und der MLDP bekamen die hungerstreikenden Leiharbeiter auch Solidaritätsbekundungen von der "Förderation der Arbeiter aus der Türkei in Deutschland (ATIF) :

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So wie die "Freie Arbeiter Union (FAU)" in Düsseldorf keine Mühe scheute, den Leiharbeitern bei deren Selbstorganisation behilflich zu sein, so zeigte sie auch spontan Solidarität bei den Kollegen in Hannover, ein beeindruckendes Beispiel für uns Leiharbeiter beim Aufbau überregionaler Organisationsstrukturen. Wo sich das Prekariat selbst organisiert wirkt die FAU unterstützend mit. Dafür bedanken wir Leiharbeiter uns.

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So verschaffen wir uns Gehör...

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Als Leiharbeiter kämpfen wir im Gegensatz zu den Stammbeschäftigten nicht gegen nur einen Arbeitgeber sondern zusätzlich auch noch gegen die Verleiher, was bedeutet, dass wir mit der IG-Metall noch viel diskutieren müssen. Bis jetzt hat die IG-Metall wie die Arbeitgeber lediglich gut an uns verdient. Jetzt nach dem die Tarifunfähigkeit des CGZP gerichtlich bestätigt ist, hat sie in Tarifverhandlungen das Verhandlungsmonopol. Es wird sich zeigen, ob sie dies durch bessere Tarifverträge zu unserem Vorteil nutzt oder ob sie durch Boykottierung der Tarifverhandlungen "Equal Pay" und "Equal Treatment" per Gesetz für uns möglich macht. Die IG-Metall hat jetzt das letzte Mal die Möglichkeit zu zeigen, Farbe zu bekennen, ob sie nur "sozialpartnerschaftlich" quacksalbert oder ob sie wirklich (Leih-)arbeitnehmerinteressen vertritt.

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